…für verwaiste Eltern

Frauen, die ihr Kind durch eine Fehlgeburt, durch einen  Schwangerschaftsabbruch oder durch eine Totgeburt verloren haben, steht gleichberechtigt Hebammenhilfe in Form von Wochenbettbesuchen und Beratungen zu.

Die reguläre Wochenbettbetreuung beträgt zwölf Wochen nach der Entbindung. Bei Bedarf und in Rücksprache mit Ihrem Gynäkologen kann die Betreuung auf ärztliche Anordnung um weitere vier Wochen verlängert werden.

Ebenfalls haben sie Anspruch auf die gesetzlich vorgeschriebenen Fristen des Mutterschutzes oder eine ausreichende Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung.

Wenn Sie betroffen sind, werden Ihre Bedürfnisse ganz besonderer Art sein. Neben der körperlichen Umstellung haben Sie einen großen und schmerzlichen Verlust zu bewältigen. Das kostet unendlich viel Kraft.
Hier setzt meine Begleitung an:
– Welche Möglichkeiten gibt es, den Verlust des eigenen Kindes zu bewältigen? Möchte ich mich von meinem Kind verabschieden?
– Wie kann ein Abschied gestaltet werden?
– Wie kann die Familie und auch der Freundeskreis mit einbezogen werden, ohne sie zusätzlich zu überfordern?
– Wie kann ich mit den Reaktionen der Umwelt umgehen?
– Was sind Trauerreaktionen und wie äußern sie sich?
– Bin ich trotz allem normal?
– Wer kann mir im Alltag helfen?
– Gibt es hilfreiche Rituale? Welche sind für mich passend?
– Welche Erwartungen und Wünsche habe ich an meinen Partner? Was, wenn er anders trauert?

Und wenn Sie schon Kinder haben:

– Wie sag ich es ihnen?
– Was sag ich ihnen?
– Kann ich ihnen einen Abschied zumuten? Geht das überhaupt?
– Wie gehe ich mit deren Trauer um?
– Wie gelingt es, dass sie trotzdem fröhlich sein können und dürfen?

 Ich bin ausgebildete Trauerbegleiterin und Psychologische Beraterin
, jedoch keine Psychologin oder Psychiaterin. Therapien führe ich keine
durch.

Trauerreaktionen sind gesunde Reaktionen und gleichzeitig sehr starke Gefühle. Eine Kooperation mit Therapeuten kann eine sinnvolle Ergänzung zu dieser Begleitung sein.

 

Wenn Sie die Begleitung über die Wochenbettzeit hinaus wünschen, so gilt dies nicht mehr als Hebammenleistung und wird deshalb von den Krankenkassen nicht erstattet.
Die Kosten betragen in diesem Fall 70 Euro / Stunde (60 Minuten).

Befinden Sie sich in einer finanziellen Notlage, biete ich Ihnen eine Ratenzahlung an.